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Geld mit Links verdienen

Sie können Geld im Internet verdienen, indem Sie Links, die auf eine externe Seite verweisen, auf Ihre Homepage setzen. Nun stellen Sie sich wahrscheinlich die berechtigte Frage, wie Sie damit Geld verdienen können, bzw. warum Ihnen jemand dafür Geld geben sollte.

Warum kann man mit Links Geld verdienen?

Um das Prinzip vom Linkverkauf zu verstehen, muss man sich auf die Ebene der Suchmaschinenoptimierung begeben. Suchmaschinenoptimierung oder kurz SEO bedeutet, eine Seite für eine Suchmaschine so zu optimieren, dass sie für einen bestimmten Suchbegriff oder eine Begriffskombination eine sehr gute Platzierung bei den Suchmaschinenergebnissen (kurz SERPs [Search Engine Result Pages]) erreicht. Einer der wichtigsten Aspekte dabei ist die Anzahl und die Qualität der Backlinks einer Seite, also die Links, die auf diese Seite verweisen. An dieser Stelle kommt Ihre Seite ins Spiel, denn Sie können eben diesen Backlink liefern.

Welche Voraussetzungen muss meine Seite erfüllen?

Generell kann jede Seite Links vermieten, aber da die Konkurrenz natürlich entsprechend groß ist, haben nur qualitativ hochwertige Seite eine wirkliche Chance auf Linkmieter. Die Qualität einer Homepage aus Sicht der Linkpower setzt sich dabei aus folgenden Faktoren zusammen, die auch gleichzeitig maßgeblich für die Preisberechnung sind:

  • Pagerank
  • Alter der Domain bzw. Trustrank
  • Anzahl externer Links
  • Thema der Seite und Platzierung des Links
  • Startseiten- und Side-Wide-Links
  • Platzierung für ein bestimmtes Keyword
  • Backlinks
  • Anzahl interner Links

Obwohl mittlerweile weitläufig die Meinung vertreten wird, dass dem Pagerank eine eher untergeordnete Bedeutung im Bezug auf die Platzierung in den SERPS zukommt, so bleibt er dennoch ein wichtiger Faktor, weil er zum einen etwas über die Stärke der Backlinks aussagt und zum anderen als fixer Wert für die Preisberechnung genutzt werden kann.

Ein mindestens ebenso wichtiger Faktor ist aus meiner Sicht das Alter der Domain, denn je älter eine Domain ist, desto mehr “Vetrauen” (“Trust”) besitzt Sie aus Suchmaschinensicht. Links von diesen Seiten werden als wichtig empfunden und sind dementsprechend wertvoll.

Je kleiner die Anzahl externer Links auf Ihrer Seite ist, desto größer ist die Power und somit der Preis eines einzelnen Links. Ich würde nicht mehr als 8-10 externe Links auf der Seite platzieren, denn eine zu große Anzahl kann zu einer Abstrafung durch Suchmaschinen führen.

Der Wert Ihrer Seite hängt natürlich auch vom Inhalt bzw. Thema ab. Thematisch relevante Links bringen zum einen Käufer mehr und werten zu dem Ihre Seite auf oder zumindest nicht ab. Es gibt mehr oder weniger gefragte Themen und gemäß dem Wirtschaftsprinzip von Angebot und Nachfrage bringen die gefragten Themen einen höheren Preis.

Da im allgemeinen eine Platzierung mitten im Content die günstigste ist, wird dieser Platz auch am höchsten vergütet. Allerdings sollte hier auch die thematische Relevanz gegeben sein, da diese Links sonst von den Besuchern Ihrer eigenen Seite als störend empfunden werden könnten. Ansonsten lassen sich Links auch im Footer oder in der Navigation unterbringen. Diese Bereiche bringen zwar nicht so viel Geld, vergraulen aber auch keine Besucher.

Es ist üblich, dass ein Link zumindest auf der Startseite oder auf einer sehr gut rankenden Unterseite eingepflegt wird, wobei in der Regel die Startseite am höchsten vergütet wird und Links in 2. oder 3. Instanz wesentlich geringer, wenn sich überhaupt Interessenten finden lassen. Statt dieses Einzelseiten-Links gibt es noch die Möglichkeit, einen Link auf jeder (Unter)Seite der gesamten Domain zu platzieren. Diese sog. Sidewide-Links werden normalerweise etwas besser bezahlt. Dafür haben Sie aber auch auf jeder Ihrer Unterseiten von vorn herein min. einen externen Link, wodurch die interne Linkverteilung Ihrer Seite schwächer wird. Abgesehen davon ist es fraglich, inwiefern Ihr Käufer überhaupt davon profitiert, denn man geht davon aus, dass nur ein Link pro Domain gewertet wird (Domainpopularität).

Die Platzierung für einen bestimmten Suchbegriff zählt meiner Meinung nach zu den am meisten unterschätzten Faktoren, denn in der Realität hat dieser Faktor mit den größten Einfluss auf die spezielle Linkpower für ein Keyword.

Da Linkverkauf von Suchmaschinen unerwünscht ist, wird auch auf die Seriosität Ihrer Seite geachtet. Diese ergibt sich zum einen aus dem Inhalt, zum anderen aber auch aus den Backlinks Ihrer Seite bezüglich deren Anzahl, Seriosität, Dauerhaftigkeit, etc…

Als letztes kommt noch der Faktor der interne Links zur Sprache, denn wenn man vom Ursprungsgedanken des Pagerank-Algorithmus ausgeht, dann ist die vererbte Power einer linkgebenden Seite von jedem Link – egal ob intern oder extern – abhängig. In der Realität lässt sich das aber nicht mehr nachvollziehen, weshalb ich diesem Faktor eine großteils psychologische Bedeutung beimessen würde.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sie Ihre Seite zunächst einmal selbst für Suchmaschinen optimieren müssen um erfolgreich Links verkaufen zu können. Als Lektüre dafür empfehle ich diese Artikel zur Suchmaschinenoptimierung und zum Linkbuilding.

Links vermieten bzw. verkaufen – Tipps für die Praxis

Nachdem Sie nun über das theoretische Grundwissen verfügen, um Links verkaufen zu können, wende ich mich nun dem praktischen Teil zu. Generell gibt es 2 Wege um einen Käufer bzw. Mieter für Ihre Links zu finden:

1. Vermarktungsplattformen

Der erste und einfachste Weg einen Link an den Mann zu bringen, führt über die Benutzung von Vermarktungsplattformen. Die Plattformen übernehmen die Kundengewinnung und die Zahlungsabwicklung und ersparen somit eine Menge Zeit und Arbeit. Allerdings behalten Sie einen Teil des Gewinns als Provision ein.

Die zur Zeit größten deutschsprachigen Plattformen sind Linklift und Teliad – und seit neustem Backlinkseller. Sie können sich dort anmelden und Ihre Seite überprüfen lassen. Dabei wird u.a. auf den Content und die Backlinks geachtet, denn z.B. geklauter Content und Bad Neighbourhood (sprich schlechte Backlink), oder eine allgemein schlechte Qualität (Layout, Rechtschreibung, …) können zur Ablehnung führen. Ihre Seite sollte also schon einen gewissen Qualitätsstandard bieten.
Bei überstandener Aufnahme wird Ihre Homepage freigeschaltet und kann nun gebucht werden. Der gebuchte Link wird dann entweder von Ihnen direkt eingebunden (teliad) oder Sie fügen ein Widget (Codeschnipsel) ein, über welches der Link automatisch angezeigt wird (linklift). Weitere Informationen finden Sie in dem Erfahrungsbericht über Linklift bzw. in dem Erfahrungsbericht über teliad.

2. Direkte Vermietung

Sie können auch direkten Kontakt zu potenziellen Interessenten suchen. Dazu bietet es sich an, in diversen Linktauschforen Ausschau zu halten, denn auf gut Glück andere Webseiten anzuschreiben ist selten von Erfolg gekrönt. Wenn Sie Glück haben, werden Sie auch selbst angeschrieben, aber darauf sollten Sie nicht unbedingt warten. Der Vorteil dabei ist, dass Sie keine Provision an etwaige Zwischenvermittler abgeben müssen und dadurch den Link günstiger anbieten können. Dafür müssen Sie sich aber selbst einen Kunden suchen und die Verwaltung übernehmen. Da Sie mit der Vermietung von Links ein generelle und regelmäßige Gewinnabsicht über einen längeren Zeitraum zur Schau stellen, müssen Sie gegebenenfalls ein Gewerbe anmelden. Viele Mieter verlangen zudem eine Rechnung, was wiederum einiges rechtlichen Vorwissens bedarf. Bitte lesen Sie hierzu auch Geldverdienen im Internet – rechtliche Grundlagen.


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