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Geld mit Artikeln verdienen

Das Internet ist eine Quelle schier unendlicher Informationen, die auf ebenso vielen Webseiten verteilt sind. Um sich dennoch im World Wild Web zu Da sich der Erfolg einer Seite hauptsächlich aus deren Content ergibt, ist jeder Seitenbetreiber bestrebt, möglichst viel Inhalt anzubieten. Diesen Inhalt können Sie liefern und damit auf 2 verschiedene Arten Geld verdienen. Das Schöne an diesen Methoden ist es, dass Sie unabhängig und nicht an Termine gebunden arbeiten können. Das ist meiner Meinung nach eine ideale Voraussetzung für einen gelegentlichen Nebenverdienst. Außerdem benötigen Sie keine eigene Homepage.

1. Geld mit Fachartikeln verdienen

Ich beginne mit der wahrscheinlich weitläufiger bekannten und leichter nachvollziehbaren Möglichkeit, bei der Sie selbst einen vollständigen Fachartikel zu einer bestimmten Thematik verfassen. Diese Idee ist nicht neu, denn bei vielen Zeitungen und Magazinen werden freie Autoren eingesetzt, die nicht fest angestellt sind, sondern allein nach ihrer Arbeit entlohnt werden.

Kreativität und Lernbereitschaft sind der Schlüssel zum Erfolg

Im Internet tummeln sich allerlei Möchtegernautoren und Schreiberlinge, aber mit Kreativität und Ihrem eigenen Stil können Sie sich von der Masse absetzen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es am einfachst ist über Hobbys zu schreiben, denn damit befasst man sich ohnehin freiwillig und gern und sammelt dabei unbewusst eine Menge Wissen an. Die einzige Schwierigkeit besteht im Aufbereiten der Informationen.

Ich wurde auf diese Methode durch an mich gerichtet Emails aufmerksam, da ich hobbymäßig eine Webseite über PHP Tutorials (www.MyWebsolution.de) betreibe. So habe ich unter anderem für die Webseiten webmastereye.de und webmasterworld.de Fachartikel geschrieben und für das Fachmagazin PHP Solutions ein Tutorial über den Dateiupload mit PHP und HTML geschrieben, was allerdings auf freiwilliger Basis geschehen ist.

Vergütung

Die Vergütung Ihres Artikels richtet sich nach Umfang, Thema und Qualität. Logischerweise sind Fachartikel gefragter als Artikel zu Themen, die bereits auf gefühlten einhunderttausend weiteren Seiten bereits behandelt werden. Dem Umfang sind nach oben hin eigentlich keine Grenzen gesetzt, aber ich rate davon ab, einen Artikel künstlich aufzublähen um eine höhere Wortzahl zu erreichen. Kurz knackig kommt manchmal besser an und Informationen wollen vermittelt und nicht erzählt werden. Das Sie auf Rechtschreibung und Ausdruck achten müssen, versteht sich wohl von selbst.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die pro Wort Vergütung mit zunehmender Wörterzahl abnimmt. So habe ich für einen Artikel über das Thema Linkbuilding, der über 3000 Wörter umfasst, eine Vergütung von 50€ bekommen. Das entspricht etwa 1,7 Cent pro Wort. Allerdings habe ich dabei auch die Veröffentlichungsrechte behalten und konnte den Artikel somit auch selbst verwenden. Ein anderes Beispiel ist ein Artikel über 300 Wörter, für den ich 10€ bekommen habe, was etwas 3,5 Cent pro Wort entsprich. Die Problematik besteht meiner Meinung nach darin, dass kaum jemand bereit ist, mehr als 50€ für einen Artikel zu bezahlen, egal wie hochwertig und umfangreich er ist. Es besteht allerdings die Möglichkeit, dass Sie Ihren Artikel in mehrere Teile gliedern und diese dann wochen- oder monatsweise an die Seite veräußern.

Bezüglich der Bezahlung gibt es übrigens noch das Modell der erfolgsabhängigen Vergütung, bei der Sie z.B. anteilsmäßig an den Werbeeinnahme oder den Klickzahlen des Artikels teilhaben.

Käufer finden

Wenn Sie Fachartikel verkaufen wollen, dann sollten Sie nach großen Portalen für das entsprechende Themengebiet suchen. Diese suchen eigentlich immer neuen und frischen Content, den sie ihrer Community präsentieren können. Die Portale haben entweder bereits einen Unterpunkt in ihrem Menu dazu erstellt, oder können per Mail kontaktiert werden. Auch einige Blogs, deren Betreiber damit Geld verdienen, suchen immer nach Inhalten um ihren Profit zu erhöhen.

2. Geld mit Artikeln für Artikelverzeichnisse verdienen

Artikelverzeichnisse sind noch immer ein beliebtes und aus meiner Sicht auch wirkungsvolles Mittel zur Suchmaschinenoptimierung einer Homepage, da man hier Links aus dem themenrelevanten Content setzen kann. Das Problem dabei ist schlichtweg der hohe zeitliche Aufwand. Da nicht jeder Webseitenbetreiber diese Zeit erübrigen kann oder will, ist man durchaus bereit Ihnen diese Arbeit zu übertragen und zu bezahlen.

Darauf müssen Sie achten

Artikel für Artikelverzeichnisse müssen weitaus geringere Anforderungen erfüllen als Fachartikel, denn es geht im wesentlichen darum, dass der Artikel überhaupt veröffentlicht wird. Er soll im eigentlichen Sinne nicht gelesen werden sondern dient primär als Linkspender. Wenn Sie effektiv arbeiten wollen, dann sollten Sie das bedenken, denn normalerweise reichen 300 Wörter aus und jedes weitere Wort ist – gelinde gesagt – verschwendete Zeit und Arbeitskraft.

Normalerweise bekommen Sie ein Themengebiet vorgegeben, belesen sich dann dazu und verfassen daraufhin die Artikel. Da die Einlesephase einen nicht unerheblichen Anteil dieser Zeit ausmacht, sollten Sie für ein Thema gleich mehrere Artikel (min. 5) verfassen, da sich die Vergütung im Verhältnis zum zeitlichen Aufwand sonst nicht lohnt.

Vergütung

Sie können mit einer Vergütung von etwa 5€ pro Artikel rechnen, was bei ca. 300 Wörtern ca. 1,7 Cent pro Wort entspricht. Natürlich gibt es teilweise auch besser bezahlte Angebote, aber die Konkurrenz auf diesem Gebiet ist auch wesentlich größer als im Fachartikelbereich, da hier es eher auf Quantität als auf Qualität ankommt. Weiterhin spielt die Thematik eine Rollte.

Käufer finden

Aufträge für Artikel, die zur Veröffentlichung in Artikelverzeichnissen gesucht werden, finden Sie am leichtesten Webmasterforen. Diese haben fast immer ein Unterforum, dass sich mit Jobs oder dem Marktplatz “Internet” befasst. Dort können Sie zum einen selbst einen entsprechenden Thread eröffnen, zum anderen aber auch nach suchenden Usern bzw. deren Threads Ausschau halten.


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